Lenkdrachen
Nun konnte ich es natürlich nicht mehr abwarten, den Drachen steigen zu lassen. Bei jedem - noch so lauen - Lüftchen war ich in den folgenden Wochen unterwegs. Der Wind wollte aber leider nicht so wie ich, was natürlich mit meist sehr kurzen Flügen endete. Die folgenden Wochen erlaubten es mir jetzt aber, das Fluggerät langsam besser kennenzulernen - aber noch lange nicht zu beherrschen. Bald machte ich aber einen Fehler in der Waage des Drachens aus - dessen Korrektur verbesserte das Flugverhalten des Drachens. Mein Lenkdrachen hatte jedoch noch einen weiteren Haken. Aufgrund der Fieberglasstangen war er für den Transport nicht allzu handlich. Ihn auf eine Wanderung einfach mitzunehmen, kam mir nicht in den Sinn. So begann ich mich für "Matten" zu interessieren. Diese Drachen sind wie Hängegleiter aufgebaut. Sie erhalten ihre Steifheit nicht durch Stangen, sondern durch Luftkammern, welche sich im Flug aufblasen und dem Drachen somit die nötige Festigkeit geben. Mit den beiden Griffen ist eine Matte gleich wie ein normaler Lenkdrachen zu steuern, kann aber aufgrund seiner geringen Packgrösse (etwa zwei nebeneinanderliegende Fäuste) problemlos auf Wanderungen etc. mitgenommen werden. Meine Drachen
WindstärkenDer folgende Überblick gibt eine Information über die Umrechnung der Windstärken (Oft ist bei Drachen der optimale Flugbereich in der Windstärke nach Beaufort angegeben. Medien veröffentlichen die genaue Windstärke in unseren Breitengraden aber in m/sec bzw. km/h.
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